Gabelölwechsel ohne Zerlegung möglich?

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690 Duke R, Bj. 2017
Moin Zusammen,

bei meiner 690er mit inzwischen 40.000km war gerade mal wieder ein Gabelholm undicht. Dieses mal so richtig, das topfte teilweise raus, in Summe werden das ca. 50ml gewesen sind. Das Reinigungstool ist gold wert, alles wieder dicht, aber ich hätte gerne wieder den richtigen Ölstand.

Frage: Kann man die Cartridge Gabeln einigermaßen entleeren, ohne sie zu zerlegen? Ich will, so der Plan, die Galbelholme ausbauen, oben öffnen, das alte Öl in Ruhe auslaufen lassen, gerne einige Minuten pumpen, und wieder auslaufen lassen, vielleicht, wenn ihr mir das erlaubt, mit Petroleum spülen, denn etwas Öl rein zum Petroleum "aufsaugen" und wieder alles raus. Geht das bei diesem Gabelprinzip oder bleiben unkalkulierbare Mengen drin? Dazu finde ich keine Füllstände mit Millimeter von oben. Sollte doch einiges drin bleiben, ist das ja nicht so schlimm, solange man den Füllstand wieder ordentlich hinbekommt.

Wie macht Ihr das? Danke für Antworten und Einschätzungen
 
So wie du das beschreibst, würde ich das auch machen.
Frage: gibt es neben der Moto Guzzi Le Mans 1 und 2 noch andere Motorräder mit geschlossenem Cartridge?
Ja ich weis, das ist ne uralte Kiste.
 
Zumindest für die OC WP48 findet man auch recht einfach Service Manuals als PDF.
Für die Neueren hatte ich noch keinen Bedarf zu recherchieren.
 
Ich weiß strange, wirklich kompliziert ist es nciht. Aber man braucht ein bisschen Spezialwerkzeug, z.B. einen Schlagschrauber. Und ich habe, stand heute, keine Lust, die Simmeringe zu wechseln. Sie sind auch nach 40.000km absolut dicht, wenn man denn hin und wieder mit dem Seal Doctor den eingesammelten Dreck raus holt.

Ich bin aktuell auf dem Tripp "So wenig schrauben wie möglich, nur das, was wirklich notwendig ist". Dazu gehören vor aqllem Ölwechsel so oft es geht, Ventile kontrollieren und die anderen Punkte der Inspektionsliste. Aber auf groß zerlegen hab ich keine Lust. Bisher hatte ich keinerlei Defelt, der originale Kupplungsnehmer ist noch drin, es gibt keinerlei Elektrikprobleme, die Batterie wird nach 9 Jahren langsam müde.

Ich will fahren, fahren fahren aber nicht mehr schrauben. Beim Radwechsel wie Gabel auszubauen ist keine Arbeit. Mir graut es schon vor dem Lösen der der Verschlusskappen, weil ich nicht weiß, wieviel Federspannung da drauf wirkt und ob ich das wieder gut zusammen bekommen. Sollte aber gehen. Und ansonsten Öl raus, neues rein und ferig ist die Kiste. Manchen werden sich die Fußnägel aufstellen, und ja, früher hätte ich auch alles sofort zerlegt, gereinigt, neue Simmeringe eingebaut. Heute will ich nur meine Ruhe haben.

Die Frage ist nur, wie leer man die Gabel bekommt, wenn man sie nur umdreht und "ausbluten" lässt. Wird schon werden. Ich bin beruhigt, danke für Eure Antworten
 
Ich würde dir trotz deines Schrauberunwillens sehr empfehlen, mal den Knochen auszubauen - mitsamt der Schwinge - das gesprengte Lager neu zu schmieren und die Schwingenlager zu zerlegen und auch neu zu schmieren.
Sonst hast du dort irgendwann einen trockenen Rosthaufen.
Entweder in den Lagern, oder in den geschliffenen Passschrauben.
 
Du verwechselst die 690 mit der 640 @Yachti. Die 690 hat kein gesprengtes Lager am Knochen sondern jeweils nur 2 Nadellager

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Aber du hast natürlich Recht, auch diese Lager sollte man von Zeit zu Zeit einmal ordentlich reinigen/ausspülen und neu fetten.
 
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass hier von einer 640 gesprochen wird.
By bad - wie der Germanist so sagt :cool:
 

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